Juki HZL-H60 im Test

Nach der offiziellen Juki-Testrunde dürfen die Supertester auch nochmal ran.
Daher steht bei mir grad die kleine Juki und was ich darüber geschrieben hab, findet ihr HIER unter "Meine Maschinen". 

Picea aus Albstoffe Rainbow und mal wieder Ginger.... Nr. 5

Heute mal ohne Kopf.... irgendwie war kein Bild dabei, auch dem ich ansehnlich gekuckt hab.
Aber es geht ja hier um die Kleidung, nicht mein Gesicht.


Hier zeig ich euch meinen ersten Picea Cardigan nach einem Schnittmuster von Fabelwald. Der Rainbow von Albstoffe lag nun schon lang genug rum. Aber das hatte auch seinen Grund. Das war damals meine allerste Stoff-Vorbestellung. Immer wieder hat sich der Auslieferungstermin verschoben. Als er dann endlich da war, ging es mir wie so oft bei Internetbestellungen: Der Stoff war anders als erwartet. Da kann ich keinem einen Vorwurf machen, das passiert.
Aber nach dem Waschen sah der Stoff so aus. Die Querstreifen verlaufen schräg.... Ich versuche immer, alle Streifen perfekt zu verarbeiten, aber hier kann ich es gleich lassen. So landete der Stoff erst mal im Schrank.
Aber es hilft ja nichts, ich muss Stoff abbauen. Also hab ich ihn zum Testen eines neuen Schnittes verwendet und nur auf die geraden Streifen geachtet.Ich hab noch überlegt, ob ich die Teile so auflege, dass die Schräge symmetrisch wird, aber der Stoff war knapp und ehrlich gesagt, hatte ich auch einfach keine Lust mehr. Es wurde eine Picea von Fabelwald.

Taschen und Blende sind aus Giulia von Swafing. Ich habe die Tasche gedoppelt, weil mir eine Lage zu dünn erschien, für das, was ich oft einstecke.
Ein bisschen covern musste natürlich auch sein. Diesmal mit zwei Nadeln und Madeira Aeroflock im Deckstich. Passt ganz gut zu den Querstreifen des Stoffes, oder?



Im Gegensatz zum Rainbow war Tobi von Swafing genau so, wie ich es erwartet hatte. Ich wollte eigentlich jetzt mal ein paar klassische Bluejeans nähen, aber hierfür mach ich gern ne Ausnahme.
Ja, die ist schon fleißig in Gebrauch....hüstel.... ignoriert den Fleck mal. Ich hab mich diesmal an einer kleinen Biese versucht. Nur eine, damit ich den Schnitt nicht anpassen muss.
Die gabs dann auch vorne. Wie immer, die Idee stammt von einer Kaufjeans.
Was auch immer passiert, ist mindestens ein Fehler. Ich hab vergessen, den Pockestay mit zu verarbeiten. Also hat diese Ginger nur normale Taschen. Bei einem Elasthananteil von 2 Prozent kann ich das aber verkraften. Es zeichnet sich trotzdem nichts ab.
Ich hab versucht, sie mit der Testmaschine zu nähen, die ich grad da habe. Die Juki HZL-H60.Aber wie man am Tascheneingriff sieht, die Präzision meiner Bernina bekommt ich damit noch nicht hin.

Hier auch mal der Rest der Hose, aber der ist ja eher unspektakulär.
Tja, für zu Hause tuts die Picea aus Rainbow und ich setze das mal auf die Liste "Wieder was gelernt". Manche Stoffe bestellt man besser nicht ungesehen. Aber ein Bild mit Kopf hab ich wenigstens noch gefunden.

Infos:
  • Schnitte: Picea von Fabelwald, Ginger Jeans von Closet Case Patterns
  • Stoffe: Rainbow von Albstoffe, Tobi von Swafing
  • Maschinen: Bernina L460, Brother CV 3550, Juki HZL-H60, Bernina 530
  • Kamera: Sony Alpha 6000
  • Verlinkt bei: MMM

Cheyenne Nr. 5 und abkopierte Lammfellweste

Die kennt ihr ja schon, Cheyenne und wieder Cheyenne. Diesmal in Flanell. Ein paar haben diese Version schon gesehen, ich hab sie auf der Sew! getragen. Aber zum Fotografieren bin ich erst jetzt gekommen. Ganz zufrieden bin ich mit den Bildern nicht, ich hab vergessen, auf Autofokus zu stellen und die erste Hälfte ist teilweise unscharf. Aber was soll´s, damit müsst ihr jetzt leben, sonst komm ich gar nicht weiter.
 Für die hellblauen Einsätze hab ich mich während des Zuschnitts entschieden.
Die Produktion dieser Cheyenne könnt ihr HIER nachlesen.

 Karo zuschneiden ist definitv eine Herausforderung. Ich werde wohl in Zukunft beim Kauf mehr darauf achten, dass der Stoff schon mal gut gewebt ist und die Karos auch gerade sind....
Den Flanell hab ich von Stoffideen in Bamberg. Gereizt hat mich Flanell schon lang, aber ich war mir nicht sicher, ob ich sowas trage. Daher hab ich mir vorher eine günstige Flanellbluse gekauft und erst mal getestet.
Der Moment, wenn man merkt, dass die ersten Bilder fast alle unscharf sind... und man wieder nicht darauf geachtet hat, dass die Steckdosen nicht überall mit drauf sind.
Dann wurden die Bilder scharf, aber die Bluse hat ein Eigenleben.... Dabei will ich hier doch die Weste zeigen. Das Lammfellimitat hab ich von Allesfürselbermacher. Bestellt hatte ich weiß, aber dann kam dieser Taupe-Ton. Nach dem Waschen noch schlimmer als vorher.
 Ich habs trotzdem behalten. Den Schnitt hab ich mir von einer gekauften Weste abkopiert.
 Immer wieder die Knöpfefrage.... Diesmal wurden es die dunklen Drücker von Prym.
Die Weste ist komplett mit offenen Schnittkanten gearbeitet und an den Nähten links auf links zusammengenäht und zurückgeschnitten. Also ein schnelles Projekt. Ich glaube, das Saugen danach hat länger gedauert.
Mit der Ginger-Jeans endlich mal wieder ein komplett selbstgenähtes Outfit.

Infos:
  • Schnittmuster: Ginger Jeans von Closet Case Patterns, Cheyenne Tunic von Hey June/Nähconnection, Weste abkopiert
  • Stoffe: Flanell Stoffideen Bamberg, Baumwollwebware Buttinette, Lammfellimitag Alles für Selbermacher, Jeans Stash
  • Maschinen: Bernina B530 
  • Knöpfe: Prym
  • Verlinkt bei:RUMS